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Schloss Dätzingen – seit 1075

1075

Erste urkundliche Erwähnung der Ritter von Tatichingen – 1075 gehört die Lehensoberherrlichkeit des Ortes Tatichingen, so der damalige Name von Dätzingen, wenigstens teilweise dem gräflichen Hause Achalm-Urach-Fürstenberg. Am 9. Oktober 1075 wird in einer Urkunde von König Heinrich IV für das Kloster Hirsau Managolt de Tatichingen zusammen mit Graf Liutold von Achalm, seinem Lehensherrn, als Zeuge genannt.

1140
Marquardus de Dettichingen und seine Söhne Hug und Wecil übertragen Besitztümer in Dätzingen auf das Kloster Hirsau.
1263
Der gräflich fürstenbergischer Ministerial Ulrich de Tatichingen, schenkt am 19. Mai 1263 all seinen Besitz, die Burg in Dätzingen, an den Johanniterorden, wie dies von seinem Dienstherrn Graf Heinrich von Fürstenberg bezeugt wird.
1277
Die Grafen von Hohenberg überschreiben den Besitz der damals an die Burg angrenzende Barbarakirche an den Ritterorden.
1280/82
Der Johanniterorden erwirbt die Vogteiliche Gerichtsbarkeit sowie weitere Güter vom Grafen Konrad von Vayhingen.
1283
Mit „Heinrich der Commendur“ des Ritterordens wird erstmals ein örtlicher Ordensstatthalter namentlich überliefert.
Nach 1300
Der Ritterorden erwirbt den restlichen Ort Tatichingen.
1332
Der Johanniterorden erhält zusätzlich den “Kirchensatz“, die dazugehörenden Kirchenrechte (Patronatsrecht, Pfründe, das Recht zur Besetzung der Pfarrstelle).
1429-1450
Hans von Weitingen ist Doppelkomtur von Rohrdorf und Dätzingen.
Um 1490 – 1554
Georg Schilling von Cannstatt wird Gouverneur von Tripoli/Lybien und erhält als Dank die Einkommen von Dätzingen und Rohrdorf. Er wird später Großbailli und damit stellvertretender Pilier (Oberhaupt) der Deutschen Zunge und Reichsfürst.
1495
Die Kommende in Dätzingen besitzt 9 Betten. 26 Untertanen leisten Frondienst.
1496
Die ursprünglich selbständige Kommende Dätzingen ist mit der Kommende Rohrdorf bei Nagold vereinigt.. Dätzingen ist als von einem Verwalter betreutes Membrum der Komturei Rohrdorf unterstellt. Als Gründe für diese Veränderungen werden einerseits Dätzingens fehlende wirtschaftliche Basis zur Versorgung eines Komturs, zum anderen der Mangel an zur Übernahme einer Komturei befähigten Professritter der Deutschen Zunge des Ordens genannt.
1501 – 1540
Michael von Dachenhausen ist Komtur von Rohrdorf/Dätzingen.
1541
Die Burg erhält einen mit Wasser gefüllten Graben.
1548 – 1553
Haug von Münchingen ist Komtur von Rohrdorf/Dätzingen.
1553
Georg Bombast von Hohenheim ist von 1553 bis 1566 Komtur von Rohrdorf/Dätzingen, Großprior und Fürst von Heitersheim.
Um 1556
Nach der Reformierung Rohrdorfs verlegen die Komture ihre Residenz nach Dätzingen, das dadurch an Bedeutung gewinnt.
1560 – 1571
Georg Andreas Kechler von Schwandorf ist Komtur von Dätzingen/Rohrdorf.
1578 – 1588
Karl Reuß von Reußenstein ist Komtur von Dätzingen/Rohrdorf.
1591
Wiprecht von Rosenbach wird Stellvertreter des Großbailli und erhält dazu die Kommenden Dätzingen und Rohrdorf  (1592 bis 1600). Vom 25. Mai 1594 bis 20. August 1598 hat er auch den Titel eines Priors von Dacia inne. Am 8. Oktober 1599 wird er zum Großbailli ernannt.
Ab 1607
Die Rohrdorf übergeordnete Kommende in Dätzingen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das mittelalterliche Bruderhaus wird zur Vierflügelanlage erweitert. Die mittelalterliche Burg wird zum Schloss.
1627
Fertigstellung des Nordflügels. Das Schloss hat noch einen niedrigen Ostflügel.
1638
Die Vierflügelanlage ist komplett fertiggestellt.
Um 1681
Kommende Dätzingen im Kieserschen Forstlagerbuch
1756
Franz Christoph Sebastian von Remchingen wird Komtur von Dätzingen/Rohrdorf (1756–1769). Von 1754 bis 1758 ist er unter dem Großmeister Manuel Pinto de Fonseca als „Großbailli“ einer der acht Konventualbaillis des Ordens und in dieser Funktion für die militärischen Befestigungen des Ordens verantwortlich.
Ab 1769
Die Komturei Rohrdorf und ihr Membrum Dätzingen sind vakant. 
1768 – 1773
Flachslanden ist Generalkapitän der Galeerenflotte des Ordens. Nach Flachslandens Abschied als Generalkapitän der Galeeren erhält er laut Beschluss vom 1. Mai 1773 von dem neu gewählten Großmeister Francisco Ximines de Texada die Komturei Rohrdorf-Dätzingen pergratiam magistralem, also direkt und ohne Beschluss des Ordensrats und Provinzialkapitels. Die einschlägigen Verhandlungen über die Ausstattung mit Rohrdorf und Dätzingen haben bereits unter Großmeister Pinto im Juli 1771 begonnen. 1771 scheint Flachslanden selbst an russischen Unternehmungen teilgenommen zu haben. Tatsache ist, dass er über beste Kontakte zum russischen Hof verfügt und er diese Beziehungen vor allem in den 1790er Jahren intensiv zu nutzen weiß.
1773
Der aus dem elsässischen Geschlecht von Flachslanden stammende Freiherr Baptist von Flachslanden wird Komtur von Dätzingen und Rohrdorf 1773–1805.  Von einer häufigen Präsenz in Dätzingen bzw. in Rohrdorf kann im Fall Flachslandens nicht ausgegangen werden. Die Hintergründe liegen in den vielfältigen Aufgaben des Komturs im Orden und den damit verbundenen häufigen Aufenthalten in Heitersheim und verschiedenen Missionen nach Regensburg, Wien, Paris und Frankfurt und nach 1781 seinem Interesse begründet, die eigene Karriere im Kurfürstentum Pfalz-Bayern voranzutreiben
Nach seiner Rückkehr aus dem Mittelmeer 1773 lebt er bis 1780 zumeist an der Residenz des Großpriors der Deutschen Zunge des Ordens in Heitersheim.
1773
Die Vierflügelanlage ist geschlossen und baulich vereinheitlicht fertiggestellt. Das Gemälde zeigt die Nordseite mit dem Übergang zur Barbarakirche aus dem 13. Jahrhundert.

Der Stellung entsprechend wird der Ordensbesitz zu einem repräsentativen Anwesen mit allen erforderlichen Wirtschaftsgebäuden, den Gärten und Nebenanlagen ausgebaut. Außerdem läßt Freiherr von Flachslanden das Sumpfgelände westlich des Schlosses trockenlegen und in einen Park im englischen Stil als „Lustgarten“ verwandeln.

1773/1774
Ertüchtigung des Dachstuhls und Anlage des stützenfreien Maltesersaals.
1774/75 – 1784
Der Saal wird im Stil des Spätbarocks mit Stuckprofilen und Stuckmarmor ausgestaltet und in die Wände und an den Trumeaus sechs Veduten integriert, die den stark befestigten Hafen der Ordenshauptstadt auf Malta aus Valletta aus verschiedenen Richtungen darstellen.
1780
Johann Komtur von Flachslanden tritt in die Dienste des pfalz-bayerischen Kurfürsten Karl Theodor. Er korrespondierte mit dem russischen Kaiser Paul I. und mit Papst Pius VII.
1782
Flachslanden ist maßgeblich für die Gründung des bayerischen Großpriorates des Malteserordens verantwortlich. Dieses Großpriorat gehört nicht der Deutschen, sondern der Englischen Zunge an, die daher auch als Englisch-Bayerische Zunge bezeichnet wird. Flachslanden wird Oberhaupt der Zunge (Pilier) und erhält den alten Titel des Turkopolier
1784
Flachslanden richtet in Dätzingen das regionale Schulwesen ein.
1786
Flachslanden erteilt Dätzingen das Marktrecht.
1787
Die Säule mit den Putten am Platzbrunnen wird 1787 anlässlich der Verleihung des Marktrechts errichtet und verweist durch das Familienwappen des Komturs und mit der Inschrift „J. B. A. V. ‚Flach/slanden. GSS.cr./ Grlde . Galler/ com . ZRO. DO/ Dätzingen“ auf den Großkomtur, den General der Galeeren und Komtur zu Rohrdorf Dätzingen als Stifter.
1799
Am 10. August 1799 wird Flachslanden zum Großbailli von Neuburg ernannt.  Flachslanden wird Stellvertreter des neuen Großpriors von Bayern, des vierjährigen Karl von Bayern und damit faktischer Leiter des Großpriorats.
1803
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 und der damit einhergehenden Säkularisation und Mediatisierung wird unter anderem das Ende der geistlichen Fürstentümer eingeläutet. Mit Napoleons Verordnung vom 19. Dezember 1805 werden die Besitzungen des Malteserordens in Württemberg und damit auch in Dätzingen und Rohrdorf dem Landesherrn zugesprochen. 
1805
Der Plan vom Feldmesser Johannes Frech aus Merklingen aus dem Jahr 1805 gibt Auskunft über die Schlossanlage und den Schlosspark
1809
Bis 1809 werden dem Freiherrn von Flachslanden die Einkünfte aus den 482 Hektar Besitz der ehemaligen Komturei  Dätzingen zugestanden und ein Wohnrecht im Schloss  eingeräumt. 
1810
Die Johanniterkommende Dätzingen. Gouache von Johann Friedrich Weckerlin (im Heimatmuseum Grafenau)
1810
Schloss Dätzingen und weitere Liegenschaften von König Friedrich I von  Württemberg werden seinem Günstling, Generalleutnant Carl Ludwig von Dillen übereignet. Carl Ludwig Emanuel Dillen (1777-1841) ist seit 1806 mit Louise Henriette Schott von Schottenstein (1782 – 1844) verheiratet (beide Gemälde von Johann Baptist Seele im Heimatmuseum Grafenau)
28.03.1810
König Friedrich feiert mit 80 Mann Gefolgschaft im Schloss den Geburtstag von Graf Dillen.
25.06.1810
Auf Anordnung von König Friedrich I findet zwischen Dätzingen und Ehningen eine Hofjagd statt. Nach Schilderung des Augenzeugen Gottfried Ferdinand Staelin sind an der Jagd drei Wochen lang täglich 4000-5000 Menschen beschäftigt. Zur Jagd findet sich „die ganze hiesige Noblesse“ aus der umliegenden Gegend sowie mehrere Gesellschaften, von je 20-30 Personen vom Stuttgarter Hof ein. Mit der Dianenjagd von Bebenhausen (1812) ist die Jagd in Dätzingen eine der letzten Festinjagden des königlichen Hofs.
1811
Carl Ludwig von Dillen wird durch König Friedrich I von Württemberg in den erblichen Grafenstand erhoben
Kupferstich von 1810 im Heimatmuseum Grafenau
1811/1812
Carl Ludwig Emanuel Graf von Dillen bestellt in der Pariser Manufaktur “Jacquemart et Bénard“ die Panoramatapete „La chasse de Compiègne“, eine rund 14 Meter lange und 265 cm hohe Tapete für das Gastzimmer von König Friedrich I. Das Motiv der Tapete nach Entwürfen von Antoine Charles H. Vernet, dem Hofmaler Napoleons, wird dem Jagdfreund König Friedrich gut gefallen haben, der mit dem Vertrag von Compiègne 1810 den vergrößerten Gebietsumfang seines Reiches erreicht hat.
1812
Dem Rang des „mächtigen Ministers“ und seinem Einkommen entsprechend läßt Graf von Dillen das Schloss durch Nikolaus von Thouret, Hofbaumeister König Friedrichs I, im zeitgemäßen Stil umbauen. Die mittelalterliche Barbarakirche vor dem Schloss wird 1812 abgebrochen, um Platz zu schaffen für den klassizistischen Portikus und den Garten mit den Springbrunnen nach Plänen des Baumeisters Ferdinand Fischer. Den Giebel des klassizistischen Vorbaus mit den dorischen Säulen und dem gegenläufigen klassizistischen Treppenhaus ziert das Wappen des Grafen von Dillen.
1815
Carl Ludwig Emanuel Graf von Dillen wird mit einer weiteren königlichen Zuwendung in Form eines Kronlehens beschenkt, nämlich dem nach dem Aussterben der Familie von Kniestedt wieder an Württemberg zurückgefallenen Schlosses und Ritterguts Rübgarten bei Tübingen mit rund 200 Morgen Wirtschaftsland, das fortan von Dätzingen aus verwaltet wird.
1816
Mit dem Tod König Friedrichs I endet schlagartig die ungewöhnliche Karriere Carl Grafs von Dillen am württembergischen Hof. Der Thronfolger König Wilhelm I. enthebt den umstrittenen Günstling Friedrichs nach Regierungsantritt sofort aller Hofämter. Dillen wird vom württembergischen Hof verbannt. Ihm wird für die Zukunft das Betreten der Residenzstadt Stuttgart verboten. Allein Charlotte Mathilde, die zweite Gemahlin König Friedrichs, hält an Dillen fest und beschäftigt ihn bis zu ihrem Tod 1828 als Oberhofmeister an ihrem Witwensitz Ludwigsburg.
1824
Luise von Matthison geb. Schoch, die 1812 mit dem Dichter Friedrich von Matthisson verheiratet ist, ist mit der Grafenfamilie befreundet und stirbt am 18. November 1824 bei einem Aufenthalt in Schloss Dätzingen. Sie wird in Dätzingen beerdigt. Damit ist wahrscheinlich die Grundlage gelegt für den Adelsfriedhof im Schlosspark
1.10.1841
Am 1. Oktober 1841 stirbt Carl Ludwig Emanuel von Dillen. Aus der 1806 geschlossenen Ehe Carl Ludwig Emanuel von Dillens mit Louise Henriette Schott von Schottensteinging der 1807 geborene Sohn Friedrich Wilhelm Carl von Dillen hervor.
1841
An den einzigen Sohn Friedrich Graf von Dillen (1807 – 1888) fällt durch Erbschaft Dätzingen und Rübgarten.
1869
Friedrich Wilhelm Carl von Dillen heiratet 1831 Ida Nathalie Freiin von Spiering aus Regensburg. Der Ehe entstammen die drei Söhne Friedrich Wilhelm Carl (1831-1904), August Friedrich Karl Ludwig (1837-1907) und Richard von Dillen (1832 – 1848). Mit Bewilligung der württembergischen Regierung können sie 1869 den Namen ihrer Mutter – der letzten des freiherrlichen Geschlechts derer von Spiering – dem ihrigen hinzufügen.
28.04.1888
Nach dem Tod Graf Friedrichs gehen Dätzingen und Rübgarten größtenteils an den ältesten Sohn Friedrich Wilhelm Carl von Dillen-Spiering (1831-1904) über, nachdem er bereits noch zu Lebzeiten seines Vaters Anteile an Rübgarten übertragen bekommen hat. Friedrich Wilhelm Carl von Dillen-Spiering ist seit 1855 mit Bertha Reuttner von Weyl verheiratet, mit der er den Sohn Friedrich Wilhelm Karl August von Dillen-Spiering (1856-1894) und die Tochter Marie Julie Auguste von Dillen-Spiering (1859-1934) hat.
16.06.1904
Nach dem Tod von Friedrich Wilhelm Carl von Dillen-Spiering geht der Erbteil von Dätzingen und Rübgarten zum Großteil an die einzige Tochter Marie Julie Auguste von Dillen-Spiering und deren Gatten Dr. Alfred Victor von Bülow und damit in der Folge an die Familie von Bülow. Bei der Witwe Bertha von Dillen-Spiering geb. Reuttner von Weyl verblieb ein kleiner Teil bis zu deren Tod 1928.
Ab 1905
Alfreds von Bülows Bruder ist Reichskanzler(1900-1909) und ab 1905 preußischer Ministerpräsident Bernhard Fürst von Bülow. Nach der Promotion 1875 schlägt Alfred von Bülow die diplomatische Laufbahn im Dienst Preußens ein. Mit Hilfe seines Bruders Bernhard von Bülow tritt er 1881 in den Auswärtigen Dienst ein und wird Botschaftsattaché in Konstantinopel. Er ist im diplomatischen Dienst in mehreren europäischen Staaten tätig, 1884 in Rom, 1885 in Bern, 1888 in Wien und mit Ernennung zum Legationsrat 1890 in Den Haag und 1891 in St. Petersburg.
Aus der 1884 geschlossenen Ehe von Alfred von Bülow und Marie gehen vier Kinder hervor: Bernhard Friedrich (1885-1937), Bertha (1887-1956), Alice (1890-1944) und Gabriele (1894-1963).
26.06.1916
Der Tod von Alfred Victor von Bülow macht dessen einzigen Sohn Bernhard Friedrich (1885-1937) zum Herrn von Dätzingen und Rübgarten. Bernhard von Bülow schlägt zunächst eine militärische Laufbahn ein. Mit Sitz in Schloss Dätzingen widmet er sich danach, als Major a.D., jedoch fast ausschließlich der Gutsverwaltung.
1937
Nach dem frühen Tod des Bernhard Friedrich von Bülow 1937 fällt der Familienbesitz an dessen Witwe Adrienne geb. Gans Edle Herrin zu Putlitz und die drei gemeinsamen Kinder. Nachdem die beiden Söhne Alfred von Bülow und Bernhard von Bülow im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, bleibt die Witwe Adrienne mit der einzigen Tochter Dorothee (1911-1975) zurück. Dorothee von Bülow ist seit 1933 Ehefrau des Carl Erdmann Graf von Pückler, einem preußischen Referendar und Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes, der als Offizier im Zweiten Weltkrieg verwundet wird und 1941 im Feld stirbt. Aus der Ehe geht die 1936 geborene Caroline Hehr, geb. Pückler, hervor, die 1995 verstirbt.
1939-1944
Nutzung des Schlosses als Reichsführerschule
1945-1962
Nutzung des Schlosses als Dätzinger Altersheim
31.03.1962
Das Dätzinger Altersheim im Schloss wird wegen Schwesternmangel aufgelöst.
1961
Bürgermeister Adolf Wolf erwirbt für die Gemeinde Dätzingen das Anwesen von Schloss Dätzingen mit Äckern und Wiesengrundstücken über einen Leibrentenvertrag von Adrienne von Bülow.
1962-1974
Das Schloss ist vermietet an die Werbeagentur Witzgal, eine führende Werbeagentur für Internationale Marken, wie Nivea, 6×4, Toblerone, Blend a Med, Zeiss Ikon, Voigtländer, Overstolz, Stihl, Bizerba, Simca Automobile, Egeria Hengella Moden, Stuttgarter Hofbräu u.a.m.
1974-1977
Das Schloss ist vermietet an H. E. Walter: Walter-Verlagsinstitut Schloss Dätzingen (Herstellung von Drucksachen und Ortschroniken)
1971 bis heute
Im Malteseraal des Schlosses finden Konzerte, Theater, Kabarett statt.
1975
Gründung des Kulturkreises mit Ausstellungen im Schlosskeller
1976 bis heute
Räume im Schloss sind vermietet an das Auktionshaus Peter Klöter
(Inh. Peter Klöter und Roland Zeyfgang)
1978 bis heute
Sitz der Galerie Schlichtenmaier